LEISTUNGEN – INFORMATIONEN ÜBER UNSER AUFGABENGEBIET

Sanierungsarbeiten
Sanierungsarbeiten umfassen sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung sämtlicher Maßnahmen, die zur Beseitigung von Gefahren durch

• Asbest
• künstliche Mineralfasern (KMF)
• Schimmel

notwendig sind. Hierzu gehören selbstverständlich auch alle erforderlichen Nebenarbeiten.

 


Schutzmaßnahmen
Der Umgang mit Gefahrstoffen wird durch sachkundige Personen durchgeführt, überwacht und begleitet.
Sachkundige sind Personen, die auf Grund ihrer Ausbildung und Erfahrung, den richtigen Einsatz von Schutzmaßnahmen beurteilen können.
Zu den Schutzmaßnahmen gehört die persönliche Schutzausrüstung der Mitarbeiter, wie z.B. geeignete Schutzanzüge sowie Atemschutzgeräte mit P3 Filter.

Der zu sanierende Bereich wird in der Regel durch staubdichte Schottwände abgedichtet. Begangen wird der sogenannte „Schwarzbereich“ über eine Personenschleuse.

Die Primär- bzw. Sekundärquellen setzen Stoffe frei, welche für den Menschen als krebserzeugend eingestuft wurden.

Besonders auf langjährig abgelagerten Stäuben (Sekundärquellen) sind häufig sehr hohe Schadstoffvorkommen festzustellen.

Alle ausgebauten Gefahrstoffe werden staubdicht in Kunststofffässer verpackt, gekennzeichnet und durch eine Materialschleuse zur weiteren Entsorgung in bereitgestellte Container verbracht.

 


Durchführung
Nach der Beurteilung der Gefährdung bei der Tätigkeit mit den vorhandenen Gefahrstoffen erfolgt die Formulierung von Arbeitsplan und Betriebsanweisung.

Die Arbeiten werden dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt und der BG angezeigt. Alle Mitarbeiter werden dementsprechend unterwiesen.

Nach der Demontage von gefahrstoffhaltigen Gewerken wird zum Abschluss der gesamte Sanierungsbereich gründlich feingereinigt.

 


Kontrolle
Der Sanierungserfolg wird z.B. bei Maßnahmen mit PCB/PCP-haltigen Gefahrstoffen über Kontrollmessungen nachgewiesen, die eine Raumluftkonzentration kleiner 300 ng/m3 ermitteln, und entsprechend dokumentiert.

Bei der Sanierung von schwach gebundenem Asbest wird der Schwarzbereich durch ein externes zugelassenes Institut freigemessen.

 

 

 


Schadstoffvorkommen
Asbest besitzt eine große Festigkeit, ist hitze- und säurebeständig und führte zu hervorragender Isolierung.

Mit diesen Voraussetzungen konnte sich Asbest in der Industrie, insbesondere der Industrie von Schifffahrt, Isolation, Bau und Autoreifen durchsetzen.

Künstliche Mineralfasern (KMF) sind glasige Fasern, die bei hoher Temperatur synthetisch erzeugt werden.

Je nach Ausgangsmaterial bezeichnet man sie als Glaswolle, Steinwolle oder Schlackenwolle. Sie wurde zur Wärme- und Schalldämmung,

beispielsweise zur Wärmeisolierung von Gebäuden, Rohrleitungen oder Warmwasserspeichern eingesetzt.

Schimmelpilze kommen in allen verrottenden, organischen Materialien vor. Die Schimmelpilzsporen sind die Allergenträger der Schimmelpilze.

PCB kam über viele Jahre als Weichmacher in dauerelastischem Fugenmaterial zum Einsatz, ebenso in Kondensatoren von Leuchtmitteln mit Leuchtstoffröhren

bzw. in Transformatoren findet sich häufig PCB an.
Häufig wurde PCB als Zusatz von Beschichtungsmitteln, Farben und Lacken eingesetzt ( z.B. Akustikbeschichtung von Deckenplatten).

PCP kam als Zusatzmittel bei Holzschutzlasuren zum Einsatz.